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Norman D. Patzke | Bass-Bariton

Norman D. Patzke debütierte im Dezember 2016 als Don Giovanni beim Glyndebourne Opera Festival in der Prododuktion von Lloyd Wood unter der musikalischen Leitung von Ben Gernon.

Im selben Jahr war er bereits als Solist in der Partie des Claudio (cover) in der neuen Produktion von “Béatrice et Bénédict” von Berlioz (Ticciati/Pelly) in Glyndebourne unter Vertrag.

2015 sang er in Glyndebourne die Partie des Escamillo (cover) in “Carmen” von Bizet (Hrůša/McVicar).

In 2017 wird Norman in Paris sein Rollendebüt in der Titelrolle der Oper “Le nozze di Figaro” beim Festival Opéra en plein Air singen.

Im selben Jahr kehrte er als Solist in Betthovens Missa Solemnis in das Palais des beaux-arts Bruxelles zurück. Er sang dort mit der Guildford-, sowie der Brussels Choral Society unter der Leitung von Eric Delson.

Auch die Opéra national du Rhin Strasbourg hat ihn nach seinem gefeierten Debüt 2014 als Bass-Solist in Haydns “Schöpfung” erneut engagiert. In 2016 interpretierte er dort die Partie des Danieli im “Liebesverbot” von Richard Wagner.

Ebenfalls in 2016 debütierte er am Théâtre du Capitole Toulouse sowie an der Opéra National de Bordeaux, jeweils in der Partie des Claudio in “Les caprices de Marianne” von Henri Sauguet in französischer Sprache (Schnitzler/Thomas).
Diese Aufführungen waren Teil einer Produktion, mit der er bereits an den Opernhäusern von Marseille, Metz, Reims, Tours und Rennes erfolgreich debütieren konnte.

Zusammen mit dem Estonian Philharmonic Chamber Choir war er 2016 unter Michael Hofstetter als Bass-Solist in den Arien der “Matthäus-Passion” von Bach zu hören.

Norman D. Patzke hat bereits mehrfach mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski zusammengearbeitet, so u.a. in der “H-moll Messe” von Bach bei den Köthener Bachfesttagen, sowie als Solist für Bach und Mozart auf einer Europatournee mit Konzerten in der Alten Oper Frankfurt, in Toulouse, Krakau, Budapest, Grenoble und Lyon.

An der Opéra Comique Paris debütierte er 2013 mit La Chambre Philharmonique unter Emmanuel Krivine in einer szenischen Produktion von Schumanns „Manfred“.

Im selben Jahr debütierte er bei den Bregenzer Festspielen begleitet von den Wiener Symphonikern als Solanio in der Welturaufführung der Oper „The Merchant of Venice“ von André Tchaikowsky (Nielsen/Warner).
Diese Produktion wurde mit dem International Opera Award als beste Uraufführung ausgezeichnet.

Zu seinen europaweit gefragten Glanzpartien zählt ferner der Leporello in “Don Giovanni” den er bereits im Palais des Beaux-Arts Brüssel, in Paris als Solist der Opéra en plein Air, in Antwerpen sowie an den Opernhäusern von Würzburg und Coburg sang.

Wichtige Fachpartien seiner Karriere umfassen darüber hinaus auf verschiedenen Bühnen Kaspar im “Freischütz”, Pizarro in “Fidelio”, Onegin in “Eugen Onegin”, Marcello in “La Bohème” sowie Faust in Spohrs gleichnamiger Oper.

Herausragend seine Verkörperung des Papageno beim Internationalen Grachtenfestival Amsterdam als Solist der Nederlandse Reisopera.

Seine internationale Tätigkeit im Konzertfach umfasst die Zusammenarbeit mit dem
Brussels Philharmonic Orchestra
und dem
Vlaams Radio Koor
unter Michel Tabachnik als Solist im “Requiem” von Mozart,
Netherlands Radio Philharmonic Orchestra unter Kenneth Montgomery im Oratorium “In terra pax” von Frank Martin, dem
Orchestre Symphonique de Paris in der Partie des Christus in der “Matthäus-Passion” von Bach, dem
Ensemble Apotheosis unter Korneel Bernolet mit Händels “Messias” in der Mozartschen Bearbeitung,
als Bass-Solist im “Requiem” von Verdi mit dem Orkest der Lage Landen, sowie als Solist in Bachs “Weihnachts-Oratorium” in Hamburg.

Sein exzellentes Können als Liedsänger belegen unter anderem ein 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Österreich, sowie eine langjährige Zusammenarbeit mit dem anerkannten Liedspezialisten Graham Johnson in London.

Er war Solist bedeutender Festivals und belegte Meisterkurse bei Thomas Hampson und Wolfram Rieger.

Seine Gesangslaufbahn begann mit einer langjärigen Mitgliedschaft im Knabenchor Hannover im Alter von zwölf Jahren in Mozarts “Zauberflöte” auf der Bühne des Staatstheater Hannover.


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